Datenerfassungsrichtlinie
Diese Richtlinie erklärt, wie Dorimarantex verschiedene Technologien einsetzt, um Informationen über Ihre Nutzung unserer Online-Bildungsplattform zu sammeln und zu verarbeiten. Wir glauben an Transparenz – deshalb haben wir dieses Dokument so verfasst, dass Sie genau verstehen können, welche Daten erfasst werden und warum das für Ihr Lernerlebnis wichtig ist. Die hier beschriebenen Praktiken helfen uns, unsere Plattform sicher, funktional und auf Ihre individuellen Lernbedürfnisse zugeschnitten zu halten.
Warum diese Technologien wichtig sind
Tracking-Technologien sind kleine Datenpakete, die zwischen Ihrem Browser und unseren Servern ausgetauscht werden. Sie funktionieren wie digitale Notizzettel, die sich merken, wer Sie sind und was Sie auf unserer Plattform machen. Ohne diese Mechanismen müssten Sie sich bei jedem Klick neu anmelden, und unsere Plattform könnte keine personalisierten Lernpfade anbieten. Die Struktur ist relativ simpel: Ein eindeutiger Code wird gespeichert, der mit Ihrem Besucherprofil verknüpft ist und bei späteren Besuchen wieder abgerufen werden kann.
Einige Tracking-Funktionen sind absolut notwendig für den Betrieb unserer Bildungsplattform. Wenn Sie sich in Ihr Kurskonto einloggen, müssen wir uns für die Dauer Ihrer Sitzung merken, dass Sie authentifiziert sind – sonst würden Sie nach jedem Seitenwechsel wieder abgemeldet. Auch Ihre Spracheinstellung, die Position in einem Videokurs oder die Artikel in Ihrem gespeicherten Lernmaterial benötigen diese Kerntechnologie. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten an einer mehrstufigen Prüfung und verlieren nach jeder Frage Ihren Fortschritt – das wäre für Online-Lernen undenkbar.
Für die Performance-Analyse setzen wir Technologien ein, die uns zeigen, wie Lernende mit unseren Kursen interagieren. Wir messen beispielsweise, wie lange Nutzer durchschnittlich bei bestimmten Lektionen verweilen, an welchen Stellen Videos häufig abgebrochen werden oder welche Aufgabentypen besonders oft wiederholt werden müssen. Diese Metriken sind wertvoll, weil sie uns helfen, schwierige Kursabschnitte zu identifizieren und zu verbessern. Wenn wir feststellen, dass 70% der Lernenden bei einer bestimmten Mathematiklektion aussteigen, wissen wir, dass wir die Erklärung überarbeiten müssen.
Funktionale Technologien machen Ihr Lernerlebnis angenehmer und effizienter. Sie merken sich Ihre bevorzugte Darstellungsweise für Kursvideos – ob Sie Untertitel aktiviert haben möchten, welche Abspielgeschwindigkeit Sie bevorzugen oder ob Sie den Dunkelmodus nutzen. Bei Sprachkursen können diese Systeme sich Ihr aktuelles Sprachniveau merken, sodass Sie nicht jedes Mal von vorne beginnen müssen. Auch personalisierte Dashboard-Layouts, die Ihre aktuellen Kurse priorisiert anzeigen, gehören in diese Kategorie.
Wenn wir über Personalisierung sprechen, geht es um intelligente Empfehlungssysteme für Bildungsinhalte. Basierend auf den Kursen, die Sie bereits absolviert haben, können wir ähnliche Lernpfade vorschlagen, die Ihren Interessen entsprechen. Jemand, der mehrere Programmierkurse belegt hat, bekommt vielleicht fortgeschrittene Entwicklungsthemen vorgeschlagen, während Nutzer mit Schwerpunkt auf Design andere Empfehlungen erhalten. Das spart Ihnen die Zeit, durch Hunderte von Kursen zu stöbern, um relevante Inhalte zu finden.
Ein optimiertes Lernerlebnis bedeutet konkret: schnellere Ladezeiten durch gecachte Kursmaterialien, weniger Unterbrechungen durch sich wiederholende Einstellungsfragen und eine intuitive Navigation, die sich an Ihr Nutzungsverhalten anpasst. Für Online-Bildung ist das besonders relevant, weil Lernende oft in kurzen Zeitfenstern zwischen anderen Verpflichtungen lernen. Jede eingesparte Minute beim Login oder bei der Kurssuche ist mehr Zeit für tatsächliches Lernen. Außerdem können wir durch Analyse des Nutzerverhaltens technische Probleme schneller identifizieren – wenn beispielsweise eine Quiz-Funktion plötzlich bei vielen Nutzern fehlschlägt, werden wir sofort darauf aufmerksam.
Verwaltung Ihrer Präferenzen
Sie haben nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) umfassende Rechte bezüglich der Erfassung und Verarbeitung Ihrer Daten. Das schließt das Recht ein, bestimmten Tracking-Aktivitäten zu widersprechen, gespeicherte Informationen einzusehen oder deren Löschung zu verlangen. Während notwendige Technologien für den Plattformbetrieb erforderlich bleiben, haben Sie bei analytischen und funktionalen Elementen deutlich mehr Kontrolle. Diese Rechte gelten unabhängig davon, ob Sie ein kostenloses Konto oder ein Premium-Abonnement nutzen.
Die meisten modernen Browser bieten integrierte Verwaltungsoptionen. In Chrome finden Sie diese unter Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit → Cookies und andere Websitedaten, wo Sie Drittanbieter-Cookies blockieren oder alle Daten nach Sitzungsende löschen können. Firefox-Nutzer navigieren zu Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Verbesserter Schutz vor Aktivitätenverfolgung und können zwischen Standard-, Streng- oder Benutzerdefinierten Einstellungen wählen. Bei Safari finden Sie unter Einstellungen → Datenschutz die Option, websiteübergreifendes Tracking zu verhindern. Edge-Browser bieten unter Einstellungen → Datenschutz, Suche und Dienste verschiedene Tracking-Schutzstufen an.
Auf unserer Plattform selbst bieten wir ein Präferenz-Center in Ihren Kontoeinstellungen an. Dort finden Sie unter dem Menüpunkt "Datenschutz und Tracking" detaillierte Schieberegler für verschiedene Kategorien. Sie können beispielsweise Performance-Tracking deaktivieren, während Sie funktionale Verbesserungen aktiviert lassen. Diese Einstellungen werden mit Ihrem Konto synchronisiert und gelten geräteübergreifend – praktisch, wenn Sie sowohl am Laptop als auch auf dem Tablet lernen.
Wichtig zu verstehen: Wenn Sie Performance-Tracking deaktivieren, können wir technische Probleme bei Ihrem Account schwerer diagnostizieren und allgemeine Verbesserungen werden langsamer umgesetzt. Das Deaktivieren funktionaler Technologien bedeutet, dass Sie Ihre Videoeinstellungen, Sprachpräferenzen und Dashboard-Layouts bei jedem Besuch neu konfigurieren müssen. Ohne Personalisierung erhalten Sie eine generische Startseite ohne Kursempfehlungen basierend auf Ihrem Lernverlauf – was die Kurssuche zeitaufwendiger macht. Notwendige Technologien können nicht deaktiviert werden, ohne dass grundlegende Funktionen wie Login oder Kurszugriff komplett ausfallen.
Drittanbieter-Tools und Browser-Erweiterungen
Verschiedene Browser-Erweiterungen wie Privacy Badger oder uBlock Origin bieten zusätzliche Kontrollmöglichkeiten. Für Bildungsplattformen empfehlen wir jedoch Vorsicht, da aggressive Blocker manchmal auch legitime Kurskomponenten beeinträchtigen können – etwa interaktive Übungen oder eingebettete Lernvideos. Eine mittlere Einstellung, die offensichtliche Werbetechnologien blockiert, aber funktionale Elemente zulässt, funktioniert meist am besten. Testen Sie nach der Installation, ob alle Kursfunktionen noch ordnungsgemäß laden.
Den optimalen Kompromiss zwischen Datenschutz und Funktionalität zu finden, ist individuell verschieden. Wer hauptsächlich Privacy schätzt und bereit ist, etwas Komfort zu opfern, kann nahezu alles außer notwendigen Technologien deaktivieren. Für die meisten Lernenden funktioniert eine mittlere Einstellung besser: notwendige und funktionale Technologien aktiviert, Performance-Tracking akzeptiert, aber strengere Kontrolle über Personalisierung und externe Integrationen. Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Einstellungen – Sie können jederzeit zum Standard zurückkehren, wenn etwas nicht wie gewünscht funktioniert.
Weitere wichtige Informationen
Unterschiedliche Datentypen haben verschiedene Aufbewahrungsfristen. Sitzungsbezogene Daten, die nur Ihren aktuellen Besuch betreffen, werden automatisch gelöscht, wenn Sie Ihren Browser schließen oder sich ausloggen. Funktionale Präferenzen bleiben typischerweise 12 Monate gespeichert, sofern Sie die Plattform weiterhin nutzen – bei Inaktivität werden sie früher entfernt. Performance- und Analysedaten werden aggregiert und anonymisiert nach 26 Monaten, wie es die DSGVO für statistische Zwecke erlaubt. Personenbezogene Identifikatoren in diesen Datensätzen werden bereits nach 90 Tagen durch pseudonymisierte Versionen ersetzt.
Unsere Sicherheitsmaßnahmen umfassen sowohl technische als auch organisatorische Schutzebenen. Technisch setzen wir auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle Datenübertragungen, sichere Speichersysteme mit Zugriffsprotokollierung und regelmäßige Sicherheitsaudits durch externe Experten. Organisatorisch haben nur speziell geschulte Mitarbeiter mit berechtigtem Grund Zugriff auf personenbezogene Daten, und dieser Zugriff wird dokumentiert und überwacht. Wir implementieren das Prinzip der Datenminimierung – es werden nur die Informationen erfasst, die tatsächlich für den jeweiligen Zweck benötigt werden.
Tracking-Daten werden mit anderen Informationsquellen kombiniert, um ein vollständigeres Bild Ihrer Lernreise zu zeichnen. Wenn Sie beispielsweise einen Kurs abschließen, wird diese Information aus unserem Kursverwaltungssystem mit den Performance-Daten über Ihre Interaktion während des Kurses verknüpft. Das hilft uns zu verstehen, ob Lernende, die Videos mehrmals ansehen, bessere Prüfungsergebnisse erzielen – solche Erkenntnisse fließen in die Kursgestaltung ein. Bei der Integration achten wir darauf, dass keine sensiblen Kategorien wie Gesundheitsdaten oder politische Überzeugungen mit Tracking-Informationen kombiniert werden.
Unsere Compliance-Bemühungen orientieren sich an mehreren regulatorischen Frameworks. Neben der DSGVO für europäische Nutzer berücksichtigen wir auch den California Consumer Privacy Act (CCPA) für kalifornische Lernende und folgen den Empfehlungen der europäischen Datenschutzbehörden. Wir führen regelmäßige Datenschutz-Folgenabschätzungen durch, besonders wenn neue Tracking-Technologien implementiert werden. Unser Datenschutzbeauftragter überwacht kontinuierlich die Einhaltung dieser Standards und steht in Kontakt mit relevanten Aufsichtsbehörden.
Für minderjährige Nutzer gelten besondere Schutzmaßnahmen. Bei Lernenden unter 16 Jahren erfassen wir deutlich weniger Tracking-Daten und nutzen keine Personalisierungstechnologien, die auf Profilerstellung basieren. Werbe-Tracking ist für diese Altersgruppe vollständig deaktiviert, selbst wenn Eltern dem theoretisch zustimmen würden. Die Kursinhalte für jüngere Lernende werden in geschützteren Umgebungen bereitgestellt, wo zusätzliche Sicherheitsprotokolle greifen. Eltern können über das Erziehungsberechtigten-Dashboard jederzeit einsehen, welche Daten über ihre Kinder gespeichert werden, und haben erweiterte Löschrechte.